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Blaudruck als immaterielles Kulturgut in nationale Liste der UNESCO aufgenommen

19.06.2017

Der Blaudruck ist von der Deutschen UNESCO-Kommission in die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Eine der noch wenigen deutschen Werkstätten, die dieses traditionelle Handwerk noch praktizieren, befindet sich in Pulsnitz.


Das Reservedruckverfahren wird auf Naturmaterialien wie Leinen oder Baumwolle angewandt. Nach geheimer Rezeptur wird ein spezielles farbabweisendes Reservemittel, das sogenannte Papp, hergestellt. Hier hinein werden die Druckstöcke mit ihren geschnitzten Holzformen (Model) getaucht und anschließend auf den Stoff aufgedrückt. Die Blaudruck-Werkstätten verfügen häufig über eine große Vielfalt an Formen und Motiven. Dadurch, dass die bedruckten Stellen beim Färbevorgang den indigo-blauen Farbton nicht annehmen, werden die typischen Muster und Ornamente erzeugt. Beliebte Produkte sind Tischdecken, Läufer und Servietten, aber auch Schürzen und Kissenbezüge. (Quelle: http://oberlausitz.com/service/aktuell_detail.aspx?mid=cc7f9e5f-c230-4fc6-9601-2719cd07c899)

weitere Informationen finden sich hier:

http://www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe.html

www.blaudruckpulsnitz.de

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Blaudruck als immaterielles Kulturgut in nationale Liste der UNESCO aufgenommen

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Tel. +49(0)3528 4196-1039

 
 
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