Das Hermsdorfer Schloss ist ein Magnet für Kultur- und Geschichtsinteressierte. Doch auch Derjenige, der nur mal die Seele baumeln lassen möchte, wird hier fündig.

Das Schloss lädt mit seiner weitläufigen Parkanlage zum Entspannen und Verweilen ein. Das ehemalige Rittergut und heutige Schloss Hermsdorf blickt auf eine über 800-jährige Geschichte mit zahlreichen Besitzern zurück, die das heutige Schlossensemble prägten.

So ließ der bedeutende Diplomat Christoph von Carlowitz (1507 – 1578) u.a. den Schlossteich anlegen und erweiterte das Rittergut um eine Schlossanlage im Renaissance-Stil.

Adam Friedrich von Flemming ließ den Schlosspark als Barockgarten mit Kanal anlegen. Nach einem verheerenden Brand wurde das Schloss zwischen 1729 und 1732 unter Beteiligung des berühmten Dresdner Baumeisters George Bähr im barocken Stil wiedererrichtet. Dem Einsatz der Gräfin Charlotte Sophie von Hoym ist es zu verdanken, dass die Schlosskapelle auch heute noch für Gottesdienste, kirchliche Feste und Trauungen genutzt werden kann. Ihr Enkelschwiegersohn gestaltete zudem das barocke Gartenensemble in einen englischen Landschaftsgarten um – der erste Garten seiner Art in Sachsen. Die letzten herrschaftlichen Besitzer Prinz Georg von Schönburg-Waldenburg und sein Sohn Prinz Herrmann von Schönburg-Waldenburg lebten auf Schloss Hermsdorf von 1864 bis 1943.

Heute kann Schloss Hermsdorf im Rahmen von Veranstaltungen und Führungen besichtigt werden. Die idyllische Parkanlage ist ganzjährig geöffnet und lädt als Naherholungsziel im Dresdner Norden zum Verweilen ein. Auf den Rad- und Wanderwegen durch das Seifersdorfer Tal lassen sich auch die weiteren Schlösser im Rödertal – Schloss Seifersdorf, Schloss Wachau und Schloss Klippenstein in Radeberg – bei einer Tagestour naturnah entdecken.

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Schloss und Park Hermsdorf
Schloßstraße 9
01458 Ottendorf-Okrilla

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